Das Thema Elektroroller ist bereits seit einigen Jahrzehnten in der Entwicklung, jedoch erst seit einigen Jahren in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Und bereits jetzt, im Jahr 2019 gibt es eine breite Auswahl an Rollern, welche von bekannten Marken, aber auch unbekannten Herstellern auf dem deutschen Markt vertrieben werden.

Namen wie Unu, Luxxon, Hawk, Nova, Kumpan, E-Flux, SXT, NIU, Inmotion, Emco, Schwalbe, Vespa Eletricca, Ninebot, Rolektro, Super Lambretta und Etergo (vormals Bolt) sind altbekannte und neue Marken die im europäischen Markt auftreten. Um eine Übersicht der verschiedenen Modelle zu ermöglichen, haben wir die wichtigsten Kennziffern der Eroller in unserem Elektroroller Vergleich zusammen getragen. Elektroroller.rocks ist das Portal, wenn es um Informationen rund um das Thema E-Mobilität geht.

In Asien sind E-Roller bereits sehr verbreitet, in einigen Regionen wurden bereits 2006 mehr elektronischen Fahrzeuge verkauft als Verbrennungsmotoren. Wir sind von der Technologie der Elektromobilität überzeugt, fasziniert und beleuchten daher eines der umweltfreundlichsten und günstigsten Fortbewegungsmittel von allen Seiten, sodass dieses ebenfalls in Europa eine Erfolgsgeschichte wird.

Was ist ein Elektroroller?

Ein Elektroroller, auch E-Roller oder Elektromotorroller genannt ist ein Motorroller mit einem elektrischen Antrieb. Die Energieversorgung wird mittels einer Batterie, bzw. einem Akku bereitgestellt. Die wichtigsten Informationen in Kurzform:

  • Geringe Verbrauchskosten im Vergleich zum Benzinmotorroller
  • Die Reichweite eignet sich für eine Nutzung von Kurzstrecken
  • Neue Modelle und Technologien werden in den letzten Monate häufig angekündigt


Wer darf einen Elektroroller fahren?

Es gibt den Unterschied zwischen Scootern und Elektrorollern. Die Begriffe Elektroscooter und Elektroroller sind nicht grundsätzlich einer Kategorie zuzweisen, jedoch benutzen immer mehr Hersteller den Begriff Elektroroller für die Roller mit Straßenzulassung. Eine Ausnahme sind bspw. die Metz Scooter, welche es auch mit Straßenzulassung gibt, jedoch nicht so schnell fahren. In der Regel haben die Elektroroller eine Straßenzulassung und werden somit im Straßenverkehr gefahren. Jeder der einen 45km/h Führerschein hat, kann somit einen Elektroroller auf der Straße fahren. Elektroscooter brauchen keinen Führerschein und können als Spaßfahrzeug auch bspw. auf Campingplätzen gefahren werden. Um eine Straßenzulassung zu erhalten benötigt man ein blaues KFZ-Kennzeichen, welches man bei der Versicherung beantragen kann.

Wie funktioniert ein Elektroroller?

Elektroroller

Ein Elektroroller funktioniert wie ein Roller mit Verbrennungsmotor, jedoch ist kein Verbrennungsmotor eingebaut, sondern eine Elektromotor. Statt mit Benzin wird dieser durch einen Akku angetrieben. Es gibt unterschiedliche Akkuarten und unterschiedliche Leistungen (In kW angegeben) der Elektromotoren. Silikonakkus, Bleiakkus und Lithium-Ionen Akkus sind die häufigsten Varianten für den Akku – die Wahl macht häufig das Budget und das Gewicht aus. Es gibt Vorteile wie auch Nachteil mit den jeweiligen Akkutechnologien, welche vor einem Kauf bedacht werden sollten. Bleiakkus sind die Akkus der älteren Generation und haben einen niedrigeren Ladewirkungsgrad, als bspw. Lithim-Ionen Akkus – sind daher auch günstiger. In der Regel sind Bleiakkus auch schwerer und in vielen Modellen fest verbaut. Ein Austausch oder Ersatz ist damit schwieriger, jedoch nicht undenkbar.
Neuartigere Elektroroller bieten die Möglichkeit eines modularen Akkuaufbaus, sodass man mehrere kleinere Lithium-Ionen Akkus in den Korpus des Rollers einsetzen kann und somit die Reichweite erhöht. Diese sind in der Regel auch tragbar und können mit in das Büro oder die Wohnung genommen werden, um wieder aufgeladen zu werden.

Bei einem Elektroroller wird der Elektormotor durch die Energie des Akkus angetrieben. Hierbei wird ein Strom an den Motor angelegt, welcher durch Leiterspulen fließt. Die Leiterspulen erzeugen Magnetfelder, welche durch Abstoßung und Anziehung eine Spule in Bewegung bringen. Diese Bewegung wird auf das Rad des E-Rollers übertragen, wodurch dieser fährt. Der Fahrer hat die Möglichkeit, analog zu herkömmlichen E-Rollern, die Geschwindigkeit des Antriebs mithilfe eines Hebels am Lenker zu bestimmen.

Die meisten Elektroroller haben hydraulischen Scheibenbremsen vorne und Trommelbremsen hinten. Einige Modelle unterscheiden sich hierbei und bieten sowohl hinten als auch vorne Scheibenbremsen an. Die Nutzung der Rekuperation ist eine Möglichkeit, die Bremsenergie wieder zurück zu gewinnen und somit die Reichweite des Roller zu erweitern. Je nach Rollermodell ist diese Art der Energiegewinnung integriert.

Wie schnell fährt ein Elektroroller?

Es gibt unterschiedliche Arten von Elektrorollern. Angefangen bei Modellen, welche mit 20-25km/h fahren, über die Mehrzahl an Modellen welche eine Höchstgeschwindigkeit von 45km/h zulassen. Es gibt auch schnellere Roller mit 80km/h – hierfür benötigt man jedoch einen Mottoradführerschein. Die Einschränkung wie schnell ein Motor laufen darf ist in der Regel durch eine elektronische Sperre oder Drossel vollzogen. Dies dient der Sicherheit im Straßenverkehr. Einige Roller haben verschiedene Fahrmodi, bspw. um den Akku zu schonen einen Eco-Modus, oder aber einen Sport-Modus mit einer höheren Beschleunigung.

Bei Elektrorollern wird die Leistung in Watt oder Kilowatt angegeben. Hierbei gilt eine Umrechnung in PS, nach der folgenden Regel:

  • 1000 Watt = ca. 1,4 PS
  • 1500 Watt = ca. 2 PS
  • 2000 Watt = ca. 2,8 PS
  • 3000 Watt = ca. 4 PS

Was kostet ein Elektroroller ?

Ein E-Roller kann zwischen 1.500€ bis 11.000€ kosten, je nach Modell, Marke und Ausstattung. Die Elektroscooter ohne Straßenzulassung sind in der Regel wesentlich günstiger und bereits ab 200€ zu haben. In China werden ebenfalls Roller bereits ab 300€ verkauft, diese müssen jedoch noch durch den deutschen Zoll und erhalten in der Regel kein deutsches TÜV Siegel und eine passende Versicherung um im Straßenverkehr zugelassen zu sein. Es gibt Bestrebungen auch elektronisch betriebene Kleinstfahrzeuge im deutschen Straßenverkehr zuzulassen. Hierfür wurde eine kleine Anfrage der Grünen gestellt. In der Regel wird der Preis durch einige Standardkomponenten definiert und dann anhand der Ausstattung, der Extras und für die jeweilige Marke variiert. Ein großer Punkt in der Preisgestaltung der Hersteller liegt im Akkutyp. Ein Vergleich der Kosten und die Möglichkeit die Kosten mit anderen Verkehrsmitteln zu vergleichen ist hier möglich.

Wie hoch sind die Folgekosten bei einem E-Roller?

Neben dem reinen Kaufpreis für den Roller, benötigt man einen Helm sowie ein Versicherungskennzeichen. Das Kennzeichen bzw. die Versicherung kosten ca. 7-10€/Monat. Die laufenden Kosten belaufen sich auf die Stromkosten, welche für das Laden des Akkus benötigt werden. Geht man von einem kwh-Preis von 0,22€ bis 0,30€ aus – so sind die Betriebskosten vergleichsweise sehr gering. Wie man die Stromkosten berechnet ist hier beschrieben. Bei einer Laufleistung von 5.000km kostet der Strom somit ca. 75€ – natürlich abhängig vom Stromanbieter und den jeweiligen Kosten. Eine Inspektion pro Jahr kostet in der Regel ca. 35€.

Die Farben bei den Nummernschildern wechseln sich von Saison zu Saison ab:

  • seit März 2018: blau
  • ab März 2019: grün
  • ab März 2020: schwarz
  • ab März 2021: blau
  • ab März 2022: grün
  • ab März 2023: schwarz

Somit kann schnell erkannt werden ob eine Elektroroller mit einem gültigen Versicherungsschutz fährt.

Gefallen Ihnen diese Informationen? Dann bewerten Sie diese Seite hier:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (16 Stimmen, Durchschnitt: 4,81 von 5)
Loading...

Wo kann man Elektroroller kaufen?

Elektroroller kann man bei Rollerfachhändlern oder oftmals auch direkt vom Onlinehändler kaufen. Durch den Direktvertrieb der Onlinehändler fallen oftmals Mehrkosten aufgrund eines fehlenden Ladengeschäftes weg. Günstige E-Roller findet man in großen Onlineshops wie Amazon, Otto oder direkt beim Roller Hersteller mit einer individuellen Konfiguration. Ein Vergleich von Preisen lohnt sich, insbesondere bei ähnlichen Modellen, oder Modellen mit unterschiedlicher Leistung. Relevante Daten werden häufig in den technischen Spezifikationen zusammengeführt.

Sehen Sie hier eine Übersicht von verschiedenen E-Rollern im praktischen Elektroroller Vergleich.

Wo darf man Elektroroller fahren?

Elektroroller dürfen derzeit mit einer Straßenzlassung und einem blauen Nummernschild (Versicherungsjahr 2018) im Straßenverkehr gefahren werden. In der Regel haben die Roller einer Reichweite von 50-100km aufgrund der Akkukapazität – somit sind lange Reisen ohne zwischenzeitliche Akkuaufladung nicht geeignet, allerdings darf der Roller auch im kompletten europäischen Ausland gefahren werden, mit einer deutschen Zulassung. Es gibt mittlerweile auch Elektroroller, welche eine Reichweite von bis zu 400km ermöglichen, wie bspw. der Roller von etergo (vormals bolt). Hierbei sollte bei einem Kauf der Kosten/Nutzen genau abgeschätzt werden, da die mobilen kleinen Elektroroller in der Regel für Kurzstrecken innerhalb der Stadt geeignet sind. Elektroscooter, die günstigen Spaßfahrzeuge dürfen auf privaten Geländen und bspw. Campingplätzen gefahren werden und haben in der Regel eine geringere Reichweite – sind jedoch auch nicht für längere Strecken gedacht.

Wie und wo kann man Elektroroller aufladen?

Elektroroller AkkuEs gibt unterschiedliche Konzepte einen Elektroroller aufzuladen. Einige Modelle bieten die Möglichkeit die Batterie bzw. den Akku zu entnehmen, anderen haben diese fest verbaut. Bei den fest verbauten Akku-Modellen ist das Kabel variabel lang, ein separates Verlängerungskabel ist in der Regel sinnvoll und notwendig. Die Batterie wird an das normale Stromnetz angeschlossen.

Hat man eine Batterie, bzw. einen Akku, welcher entnommen werden kann, so ist ein Aufladen in einer Wohnung, oder aber im Büro möglich. Bei Modellen, die dies ermöglichen ist ein Tragegurt enthalten. Andernfalls benötigt man einen Stellplatz wie bspw. eine Garage oder einen Carport mit der Möglichkeit einen Stromanschluss zu nutzen. Der Anschluss an den Strom erfolgt mit einer handelsüblichen 220V Steckdose. Bei den meisten Rollern ist hierbei ein Netzteil mitgeliefert. Mittlerweile gibt es in vielen deutschen Städten auch die Möglichkeit öffentliche Ladestationen zu nutzen. In der Regel können die Roller mit einer regulären Schuko-Steckdose (Schutzkontakt) geladen werden. Auf der Seite e-stations gibt es eine Übersicht der aktuell ca. 12.000 Steckdosen im öffentlichen Raum. Wird ein Elektroroller von Ihrem Arbeitgeber als Dienstfahrzeug gefördert, so bietet sich ebenfalls die Möglichkeit, diesen bei der Arbeit zu laden.

Wie lange muss der Akku für einen E-Roller laden

Ein Akku für den Elektroroller kann man in der Regel innerhalb von 3-8 Stunden laden. Das Laden erfolgt mit einem Netzteil an einer herkömmlichen 220V Schuko Steckdose. Dies ist der entschiedende Unterschied zu einem Elektroauto. So benötigt man keinen Starkstrom und keine spezielle Steckdose. Die Ladedauer variiert je nach Akkutyp und ob der Akku komplett geladen werden soll. Es gibt unterschiedliche Modelle, welche es ermöglichen mehr als einen Akkupack mitzuführen, oder aber den Akku durch einen Zweitakku zu tauschen. Die Kapazität der Akkus ist bei fast allen Herstellern ähnlich. Somit kann man die reguläre Reichweite von 40-60km auf das Doppelte oder sogar Dreifache erweitern.

Wie bei Handys oder Laptops ist das Laden des Akkus für den Großteil recht schnell abgeschlossen. eine Ladung für 50-80% ist schneller umgesetzt, als die Komplettladung mit 100%. Somit gibt es bereits Schnellladegeräte, welche in 1,5 – 2h den Akku wieder zum Großteil aufladen.

Mehr zu den verschiedenen E-Roller Akkus.

Gibt es Vorteile in der Umweltfreundlichkeit bei E-Rollern?

Das Herzstück des Elektrorollers ist der Akku. In jedem Vergleich wird die Elektromobilität aufgrund der CO2 Bilanz als überlegen der Verbrennungsmotoren genannt. Hierbei steht das Recycling der Batterie als Kriterium ganz oben auf der Liste.

Warum sind Elektroroller häufig teurer als normale Roller?

Die Entwicklung von Elektromotoren beinhaltet Investitionskosten und dies ist im Vergleich zu herkömmlichen Motoren noch kein Massengeschäft. Je mehr Elektroroller verkauft werden, desto günstiger werden die Roller. Der größte Kostentreiber bei E-Rollern ist der Akku. Für einen Vergleich mit normalen Rollern sollte man allerdings die Gesamtkosten beachten. So sind die Wartungskosten und Verbrauchskosten bei einem Elektroroller wesentlich geringer als bei einem Verbrennungsmotor mit Benzin. Ein Vergleich auf einen längeren Zeitraum ermöglicht die Berechnung der „Total Cost of Ownership“ – also was die Gesamtkosten innerhalb eines Zeitraumes sein werden. Hierfür stellen wir in Kürze einen praktischen Elektroroller Kostenrechner zur Verfügung.

Welche Lebensdauer hat ein Elektroroller?

Es gibt unterschiedliche Ansätze die Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer eines Fahrzeuges zu berechnen. So muss man bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren mit Wartungskosten und Inspektionskosten rechnen. Elektrofahrzeuge haben einen nahezu wartungsfreien Elektromotor, welcher keine Verschließteile hat. Lediglich die Bremsen müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden. Mit einem Amortisationsrechner kann man versuchen die Ausgabe gegen den Nutzen zu berechnen, bei einem Gebrauchsgegenstand, welcher einer Abnutzung unterliegt (Akku, Reifen, Bremsen, Lack, Gebrauchsspuren) ist der Wiederverkaufswert jedoch schwierig zu berechnen. Der größte Faktor bei einem Wiederverkauf ist der Akku. Wenn dieser nachlässt und die Reichweite somit reduziert wird, sinkt die Lebensdauer. Einen Akku kann bei einigen E-Roller Modellen sehr einfach austauschen, da dieser sowieso tragbar ist. Bei anderen Modellen dauert der Austausch in der Werkstatt ca. 15 Minuten. Nimmt man bei einem Akku die Anzahl von 1000 Ladezyklen an, bevor dieser ausgetauscht werden muss, und jede Ladung 50km Reichweite erlaubt – so kann man von einer Gesamtlaufzeit von 50.000km ausgehen. Diese Gesamtreichweite ist deutlich höher im Vergleich zu einem herkömmlichen Roller Verbrennungsmotor.

Sind Elektroroller eine Alternative für den normalen Verkehr?

Für wen sind Elektroroller geeignet?

Elektroroller sind für alle geeignet, die ein Fortbewegungsmittel suchen, das umweltfreundlicher und gleichzeitig günstig im Verbrauch und im Unterhalt ist. Elektroroller eignen sich als umweltfreundlicher Ersatz zum Benzinroller, wenn bereits ein Roller als Verkehrsmittel verwendet wird. Ansonsten eignen sich die leisen Roller für Kurzstrecken innerhalb der Stadt – es finden sich immer Stellplätze und man kommt schneller voran. Als auch für den Weg zur Arbeit, ist der Einsatz von Elektrorollern denkbar. Insbesondere der Aspket des Parkplatzsuchens innerhalb der Stadt ist für viele ein Argument ein Fortbewegungsmittel mit günstigem Verbrauch zu wählen.

Lesen Sie mehr zu Elektroroller Kaufberatung

Elektroroller Vergleich

Eine Übersicht von aktuellen Elektrorollern für den deutschen Markt haben wir hier in der Kurzversion:

NameMotorReichweiteRekuperationLadedauerAkkutypPreis
BLU ONE 2000s1500 W40 kmNein8 hBlei800€
Hawk 30003000 W60 - 120 kmJa2 - 4 hLithium-Ionen2.199€
Elettrico Li 30001200 W60 kmJa3 - 4hLithium-Ionen1.999€
Unu1000 - 3000W50 - 100 kmJa5h (70% in 2h)Lithium-Ionen1.849€
LuXXon E30003000 W100 kmNeinBlei 1.499€
NIU N-Series1500 - 2400 W80 kmJa6hLithium-Ionen2.699€
Rolektro Retro-Light 401200 W60 kmNein6-8hBlei1.399€
Kumpan 19532500 W50 - 150 kmNein6-8hLithium-Ionen3.299€
Super SOCO TC3000 W50 - 120 kmNein5hLithium-Ionen3.290€
emco NOVA R 30002000 W50 - 130 kmJa3-4hLithium-Ionen3.799€
Govecs Schwalbe L1e4000 W63 km -125 kmJa4 -5hLithium-Ionen5.390€
SIMPLE eSCOOTER 11500 W50 - 100kmNein4h (70% in 2h)Lithium-Ionen1.999€
Piaggio Vespa Elettrica4000 W100km4hLithium-Ionen6.390€
Nova Motors eGrace 503000 W40 - 60kmNein6-8hBlei1.399€

 

Sie möchten die komplette Tabelle mit allen verfügbaren Vergleichsparametern, wie bspw. Rekuperation, Helmbox, Verarbeitung, etc. sehen? Diese gibt es hier im großen ausführlichen Elektroroller Vergleich.

Möchten Sie nur einige Modelle für Ihren persönlichen Elektroller Vergleich auswählen? Navigieren Sie auf die EInzelseiten der Roller und fügen Sie den Wunschroller zu Ihren Favoriten hinzu. Anschließend erhaten Sie eine Übersicht Ihrer persönlich gewählten Modelle.

Häufig liest man in der Presse von schicken Designstudien oder neuartigen Rollern, welche entweder für einen relativ günstigen Preis verfügbar sind, oder aber eine umfangreiche Ausstattung haben und im oberen Preissegment verfügbar sein sollen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden lediglich die Roller aufzulisten, welche auch tatsächlich verfügbar und für den deutschen Markt zugelassen sind. Sollte ein Roller nicht enthalten sein, welcher jedoch diesen Kriterien entspricht, freuen wir uns über einen Vorschlag.

Welcher ist der beste günstigste Elektro Motorroller?

In verschiedenen Tests und Vergleichsportalen wird häufig der beste oder ein besonders günstiges Modell ausgewiesen und benotet. Einen besten Elektro Motorroller gibt es in unserem Sinne nicht, da es immer verschiedene Merkmale gibt, welche individuell für den Käufer oder Interessenten wichtig sind. Möchte man einen besonders günstigen Roller haben? Dann sind Blei Batterien unumgänglich, da die Lithium-Ionen Batterien im Vergleich teurer sind. Möchte man ein Lebensgefühl, sportlichen Schick oder ein besonders schnittiges Modell? Dann ist der Preis häufig nebensächlich, die Ausstattung meistens nicht so wichtig. In unseren Vergleich kann man die Parameter wie Motorleistung, Akkutechnologie, Ladezeit, Rekuperation und viele weitere Parameter sortieren sowie gegenüberstellen und somit den besten E-Roller für sich ermitteln. Dies kann für jeden Interessenten individuell anders sein. Der günstigste Roller 2019 mit der größten Motorleistung in unseren Vergleich ist derzeit der Nova Motors eGrace 50 mit Bleiakku. Der günstigste E-Roller mit Lithium-Ionen Akku ist derzeit der Elletrico Li 3000.

Welcher Hersteller hat den besten Service, falls man mit dem Elektroroller strandet?

Mit einem Elektroroller hat man ein Fortbewegungsmittel, welches im Vergleich zu regulären Rollern wesentlich weniger Verschleisteile hat. Aber auch ein Elektroroller kann einmal liegen bleiben – was für einen Hersteller sollte man hierbei präferieren. Hierbei tuen sich deutsche Anbieter wie bspw. Unu hervor, die sich bereits früh diese Frage gestellt haben und Bosch als Partner gefunden haben. Überall wo es Bosch Service gibt, kann man den Elektroroller hinbringen, welcher einen Bosch Motor enthält. Für alle anderen Motoren muss man eine Werkstatt finden, welche sich mit Elektromotoren auskennen und diese auch reparieren wollen.

Kurz und knapp – Worauf muss man bei Elektrorollern achten?

  • Preis – Für einen Vergleich sollte zunächst das mögliche Budget abgesteckt werden sowie eine Kosten/Nutzen Rechnung erstellt werden. Häufig ist ein Elektroroller im Unterhalt und in der Anschaffung auf Dauer günstiger als ein vergleichbares Fortbewegungsmittel.
  • Leistung – Wie stark ist der Motor ausgestattet, entscheidet auf der Straße wie schnell dieser beschleunigen kann und wie lange ein Akku hält. Die Leistung in kW ist in etwa vergleichbar mit den PS der regulären Roller.
  • Geschwindigkeit – Es gibt bei vielen Rollern die Auswahl zwischen 20/25 km/h und 45km/h. Bei dem Kauf sollte dieser Aspekt unbedingt beachtet werden. Häufig ist es eine elektronische Drosselung, unabhängig davon ist der Roller für die angegebene Höchstgeschwindigkeit zugelassen.
  • Reichweite – Die Akkutechnologie, die Akkuleistung und der Motor in Kombination geben die tatsächlich mögliche Reichweite an. Je nach Anwendungszwecke (innerorts, überland, hügelig) ist dies ein relevanter Faktor. Die Reichweite ist laut vielen Bewertungen im Internet häufig nicht so hoch wie angegeben. Dies hat unterschiedliche Gründe wie bspw. die Temparatur, die Steigung im Gelände oder aber auch das Gewicht des Fahrers.
  • Bonus: Umweltfreundlichkeit – Für viele Interessenten sind Elektroroller deswegen den bisherigen Verbrennungsmotoren zu bevorzugen, da diese umweltfreundlicher und nahezu emmisionsfrei sind. Das Thema Rekuperation – also die Wiedergewinnung von Energie beim Bremsen ist hierbei ebenso ein Faktor wie die Herstellung und Verarbeitung der Batterie.

Vorteile bei Elektrorollern

  • leise und sauber
  • umweltschonend
  • Aufladen des Akkus in der Wohnung oder Garage an Schuko Steckdose möglich
  • Günstig im Unterhalt und auf die Fahrleistung gerechnet

Nachteile bei Elektrorollern

  • Aufladen dauert im Vergleich zum Tanken von Benzin länger
  • Die Reichweite ist im Vergleich zu Verbrennungsmotoren noch geringer
  • Höhere Anschaffungskosten im Vergleich zu regulären Rollern

Sie möchten mehr Informationen zu Elektrorollern?

Sie möchten sich einen Elektroroller zulegen und haben sich noch nicht entschieden? Bleiben Sie auf dem Laufenden in Bezug auf neue Modelle und Neuerungen bei Elektrorollern. Nutzen Sie den Newsletter Service, der Sie bei Neuerungen informiert: